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Man muß sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern,
immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.
Dietrich Bonhoeffer, (1906 - 1945)

Gedanken
....
Kritzeleien


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In den letzten Wochen ist ziemlich viel passiert. Alles aufzuschreiben geht gar nicht.
Maxl ist mit dem größten Teil seines Krempals umgezogen und erstaunlicherweise hält er jetzt Ordnung. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir ganz schön ausgemistet und vieles erst einmal nicht mit hochgeschleppt haben. Bücher und Bastelzeugs, dazu noch die Schulsachen und Klamotten sind in seinem Zimmer gelandet. Alles andere ist erst einmal unten verblieben und wartet noch darauf, entsorgt zu werden.

Am vergangenem Donnerstag hatten wir einen kurzfristig angesetzten Termin beim Prof Wilichowski in Göttingen. Eine Doktorin aus Heidelberg erhebt eine Studie über alle an AADS-Patienten in Deutschland und wollte auch gern Johanna in diese Studie aufnehmen. Wir haben dieser Aufnahme natürlich zugestimmt. Es ist ja gut, wenn über diese Krankheit soviel wie möglich auch in konzentrierter Form zusammengetragen und ausgewertet wird. Vielleicht ergeben sich ja auch noch andere Behandlungsmöglichkeiten für Johanna.
Der ganze Tag in Göttingen war aber ganz schön anstrengend. Wir waren erst gegen 22 Uhr wieder zu Hause und ich mußte am Freitag ja wieder Praktikum halten.
Zum Glück hatte am Donnerstag eine Kollegin mein Praktikum übernommen, ansonsten hätte ich nicht fahren können. Dann wäre es für Katrin und Johanna gar nicht so einfach gewesen, nach Göttingen zu kommen. Allein mit der kleinen Gustel auf der Autobahn ist nich so richtig gut, man kann da ja nicht einfach mal so rechts ranfahren, wenn mit Johanna irgendetwas sein sollte.

Am Freitag waren wir am Abend in Dresden. In der Annenkirche hat German Brass Musik gemacht. Es war einfach toll, man merkte den Musikern richtig an, welchen Spass und welche Freude ihnen das musizieren macht. Und es war ein Ohrenschmaus!
Ich hab gleich wieder richtig viel Lust bekommen, mein Waldhorn öfter in die Hand zu nehmen.
Das muß ich auch dringend, denn heute habe ich bei dem Ephoral-Posaunenfest gemerkt, dass ich nicht mehr so gut blasen kann. Also muß ich wieder üben ...üben ... üben.

Am vergangenem Dienstagabend habe ich in der CDU-Versammlung meinen Austritt aus der CDU erklärt. Von den CDU-Mitgliedern bin ich in den letzten Monaten ziemlich häufig hintergangen worden, habe auf Fragen keine oder nur ausweichende Antworten erhalten und auch keine Informationen über die leidige Angelegenheit, wegen der ich mich schon einige Zeit mit dem Ortschaftsrat herumärgere, bekommen.
In einer sachlichen Diskussion kann ich sehr gut ach andere Argumente akzeptieren. Aber ich kann es einfach nicht ab, wenn ich hintergangen werde.
Einfach ist mir der Schritt nicht gefallen. Denn ich bin in der Wendezeit, kurz vor den ersten Kommunalwahlen, der CDU beigetreten, habe dann in den ersten Jahren die Ortsgruppe geleitet und viel Zeit und Kraft in die kommunalpolitische Arbeit investiert. Es geht damit ein Lebensabschnitt zu Ende, den ich doch auch intensiv gelebt habe.
Aber ein Ende kann auch die Möglichkeit eines Neuanfanges in sich bergen.

So, das war mal ganz kurz das Neueste und wichtigste von uns. Vieles gäbe es noch zu erzählen, aber jetzt habe ich keine große Lust, die Tastatur weiter zu quälen.
Vielleicht noch das: Ich mußt in der vergangenen Woche einen ganzen Tag ohne Kamera auskommen, weil ich sie zum saubermachen in eine Werkstatt gegeben hatte. Man soll es nicht glauben ..... ich hab es überlebt!
13.5.07 21:56